Aufnahmebedingungen in einer Therapieeinrichtung

Wer eine Therapie gegen seine Alkoholsucht machen möchte, wird in den allermeisten Fällen nicht um die bürokratischen Formalitäten herum kommen. Gerade wenn die Einsicht gekommen ist, dass es ohne fremde Hilfe nicht geht, vom Alkoholismus loszukommen, möchten viele Betroffene sofort Hilfe. Leider gibt es aber neben den behördlichen Angelegenheiten auch oft noch lange Wartezeiten, bis man endlich eine Therapie machen und antreten kann.

Welche Aufnahmebedingungen gibt es?

Das ist oft sehr unterschiedlich, denn neben den Kosten, die zum Beispiel von den Rentenversicherungen oder der Krankenkasse übernommen werden müssen, legen viele Therapieeinrichtungen auch großen Wert auf die eine Motivation. Das bedeutet, dass ein Kontakt von dem Zeitpunkt der Antragstellung bis zur Aufnahme in der Therapie, gewünscht ist.

Viele Betroffene möchten zwar eine gerne Hilfe, wenn sie momentan in einer schwierigen Situation sind, aber manchmal lässt die Motivation auch schnell nach. Die Gründe dafür sind sehr verschieden. Es können sich einfach Lebenssituationen geändert haben oder man ist zu der Einsicht gekommen, nun doch keine Therapie mehr zu wollen oder zu brauchen.

Auch eine vorige Alkoholentgiftung wird in vielen Einrichtungen vorausgesetzt. Man muss also nüchtern erscheinen, damit auch sofort mit den Therapiemaßnahmen und dem Therapieprogramm begonnen werden kann.

Zusammengefasst sind es also drei wichtige Punkte die von einem Probanden für die Aufnahme in einer Therapie erfüllt werden müssen:

  • Eigene Motivation
  • Kostenübernahme
  • Körperlicher Entzug

Wie sich jeder vorstellen kann, ist die Motivation, überhaupt etwas an seinem Leben ändern zu wollen, sehr wichtig. Eine Therapie ist sehr teuer und ein wesentlicher Faktor für viele Therapiemaßnahmen ist, danach auch ein alkoholfreies Leben führen zu wollen. Oft wird in vielen Gesprächen, die vor der Therapieaufnahme erfolgen, abgefragt, wie es denn mit dem Ziel der Abstinenz aussieht und wie groß die Einsicht in die eigene Alkoholabhängigkeit ist. Dafür gibt es neben den hohen Kosten auch den Grund, andere Therapieteilnehmer nicht zu demotivieren, wenn man selbst vielleicht noch nicht so sehr von der eigenen Alkoholkrankheit überzeugt ist.

Die Rückfallquote bei abhängigen Menschen ist leider sehr hoch und jede Hilfe, auch eine Teilnahme an einer Therapiemaßnahme, kann nur greifen, wenn man selbst ein suchtmittelfreies Leben möchte.

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