Kategorie-Archiv: Fragen

Betreute Übergangseinrichtung

Wer hat Erfahrungen mit einer betreuten Übergangseinrichtung, die zwischen der normalen Alkoholentgiftung und der Therapie hilft?

Leider bekomme ich keinen sofortigen Therapieplatz und traue mir aber auch nicht zu, bis zur Therapieaufnahme nüchtern zu bleiben. So müsste ich ja dann noch ein mal zu einer Entgiftung, wenn ich währen der Wartezeit wieder rückfällig werden würde.

Kann man in so einer Übergangseinrichtung die Wartezeit überbrücken und wie sieht es mit der Kostenübernahme durch die Krankenkasse aus?

Von der Krankenkasse finanzierte Psychotherapie

Da ich noch sehr unsicher bin, wie weit ich mich wegen meiner Alkoholsucht öffnen möchte, habe ich eine Frage, die sich um eine von der Krankenkasse finanzierte Psychotherapie handelt.

Werden solche therapeutischen Hilfen immer von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt oder gibt es da Bedingungen, die erst erfüllt sein müssen?

Ich meine, muss ich mir erst von einem Hausarzt bescheinigen lassen, dass ich alkoholkrank bin oder kann da mit meiner Krankenkarte gleich zu einem Psychotherapeuten gehen?

  • Welche Erfahrungen habt ihr denn so gemacht?
  • Konntet ihr nach der Therapie aufhören zu trinken?
  • Wie hat sich euer Leben geändert?

Ich kann mir das alles noch gar nicht so richtig vorstellen, wie das Leben dann aussehen kann. Überall wird doch Alkohol getrunken und ich möchte mich doch auch weiter mit meinen Freunden treffen und auch mal auf eine Party gehen.

Ohne Alkohol macht das doch eher weniger Sinn oder bleibt ihr nur noch zu Hause und schaut fern?

Ich bin noch recht jung und möchte ja noch am aktiven Leben telnehmen.

LG

freie Plätze zur Psychotherapie Magdeburg

ich möchte bald eine Psychotherapie machen und suche nun nach einem freien Platz bei einem Psychologen in Magdeburg, wo ich eine ambulante Therapie wegen Alkoholismus und Depressionen machen kann.

Ich habe schon herum telefoniert, aber irgendwie sind die Wartezeiten bei Psychotherapeuten doch recht lange. Kennt jemand eine andere Möglichkeit, ohne immer wieder Absagen am Telefon zu erhalten, wie man an eine Schnelle Therapie ohne Wartezeit kommen kann?

Gibt es Auskünfte bei einer Art Kammer, wo diese Termine zu einer Psychotherapie zusammengefasst sind? Magdeburg ist ja nun nicht so groß, aber irgendwie deprimiert es einen ja doch, wenn man nicht vorwärts kommt.

Alkohol in der Gesellschaft

Ich stehe als trockener Alkoholiker noch ganz am Anfang und habe meine Schwierigkeiten, dem Alkohol in der Gesellschaft aus dem Weg zu gehen. Überall, wo man hingeht oder hinschaut, ist der Alkohol präsent und ich komme dann immer auf solche Gedanken, warum ich wohl ein Außenseiter bin, nur weil ich mit Alkohol nicht umgehen kann.

Gesellschaftlicher Umgang mit Alkohol

Früher ist mir das gar nicht so aufgefallen, aber der gesellschaftliche Umgang mit Alkohol scheint sehr locker genommen zu werden, obwohl es doch eine Droge ist. Gerade bei der Werbung für alkoholische Getränke wird immer nur von den positiven Seiten des Alkohols berichtet, aber kein Hinweis darauf, dass Alkohol auch abhängig machen kann. Wird für Glücksspiele geworben, kommt oft so ein Hinweis, dass Glücksspiel abhängig machen kann.

Die gesellschaftliche Akzeptanz von Alkohol ist da wohl sehr groß. Woran liegt das? Ist es darin begründet, dass sehr viele Menschen Alkohol trinken? Ist es ein gesamt gesellschaftliches Problem, dass Alkohol nicht wirklich als Droge angesehen wird?

Erwachsene als Vorbilder für Jugendliche

Auch die Vorbildfunktion von Erwachsenen lässt ja den Jugendlichen gegenüber sehr zu wünschen übrig. Politiker lassen sich noch feiern, wenn sie große Veranstaltungen mit Alkohol eröffnen dürfen oder zeigen sich in politischen Sendungen mit einem Glas Bier in der Hand. Gerade das Thema jugendlicher Alkoholkonsum kommt doch auch immer wieder zur Sprache und das dagegen angeblich etwas getan werden muss. Wenn Erwachsene sich aber trinkend präsentieren, ist das sicherlich nicht das richtige Vorbild für junge Menschen.

Gesellschaftlicher Umgang mit Alkohol

Wie gesagt, ich bin alkoholkrank und lebe nun ein alkoholfreies Leben. Dadurch fallen mir solche gesellschaftlichen Auffälligkeiten zum Thema besonders ins Auge. Was kann man da tun, um nicht ständig mit Alkohol konfrontiert zu werden? Selbst wenn ich mich zu Hause einschließe, dürfte ich ja nicht den Fernseher anmachen, denn da wird ja auch für Alkohol geworben oder es kommen Sendungen, wo Alkohol getrunken wird.

  • sollte man die Alkoholwerbung verbieten?
  • sollten die Medien mehr darauf achten, weniger trinkende Menschen zu zeigen?
  • reicht die Aufklärung über die Gefahr von Alkohol?
  • sollten Warnhinweise auf alkoholische Getränke, wie bei Zigaretten?

Ich mache mir halt so meine Gedanken, was man in der Gesellschaft ändern könnte, denn meiner Meinung braucht man keinen Alkohol zu leben. Er ist eine Droge, wo Menschen daran kaputt gehen und auch an den Folgeerkrankungen durch den Alkoholkonsum sterben können.

Suchtbehandlung in Magdeburg

Irgendwann muss ich ja mal anfangen, denn ich denke, alleine schaffe ich es nicht, mich aus meiner Alkoholsucht zu befreien. Deshalb möchte ich mir hetzt eine Suchtbehandlung in Magdeburg suchen. Ich kämpfe schon seit Jahren und werde immer wieder rückfällig, wenn ich es denn mal geschafft habe, eine kurze Zeit ohne Alkohol zu sein. Solche Trinkpausen zeigen mir aber, dass e doch gehen muss. Während der alkoholfreien Tage fühle ich mich auch körperlich besser und mein schlechtes Gewissen wegen dem Alkoholkonsum ist weg.

Schlechtes Gewissen wegen Rückfall

Leider verstärken sich diese Gefühle wieder, wenn ich wieder einen Rückfall hatte. Im Grunde genommen, kann ich noch nicht mal davon sprechen, rückfällig geworden zu sein, denn dazu müsste ich ja erst einmal länger ohne Alkohol leben. Das habe ich bisher noch nicht geschafft.

Ich habe ein schlechtes Gewissen meiner Familie gegenüber, weil ich immer wieder sage, diesmal schaffe ich es und werde mir ein alkoholfreies Leben aufbauen. Meine Familie unterstützt mich auch, aber ob sie mir noch lange vertrauen, dass ich es jemals schaffen werde?

Sie haben schon so viel mit mir durchgemacht und ich habe sie immer wieder enttäuscht, wenn ich dann doch wieder Alkohol getrunken habe. Wir leben alle in Magdeburg und da spielt sich auch mein ganzes Leben ab. Auch meine langjährigen Freunde leben hier, die teilweise auch sehr viel Alkohol trinken. Ob sie auch abhängig sind, kann ich nicht wirklich beurteilen. Ich merke es nur bei mir, dass ich immer mehr abrutsche. Ich muss mich auch öfter krankschreiben lassen, weil es mir wegen dem Alkohol schlecht geht und ich deswegen nicht arbeiten gehen kann.

Behandlung der Sucht in Magdeburg

Da ich mir jetzt professionelle Suchthilfe suchen möchte, habe ich folgende Gedanken:

  • ich spreche ehrlich mit meinem Arzt, der mich eh schon öfter wegen meinem Alkoholkonsum angesprochen hat
  • mache einen Alkoholentzug um den körperlichen Druck zu beenden
  • danach suche ich mir eine Suchtbehandlung in Form eines Psychologen in Magdeburg

Gedanklich mache ich öfter solche Pläne, aber bei der Umsetzung hapert es dann. Vielleicht könnt ihr mir ja Tipps geben, wie ich mich selbst besser motivieren kann, um mich so einer Suchtbehandlung auch wirklich zu unterziehen.

Ich möchte endlich auch mein Leben so führen können, wie normale Menschen, die nicht alkoholsüchtig sind.

Behandlung Suchterkrankungen

Wie genau läuft eine Psychotherapeutische Behandlung von Suchterkrankungen ab?

Wenn ich mich zu diesem Thema einlese, kann ich nicht wirklich erkennen, welche Behandlungsmethode von Psychologen angewendet wird, wenn es um die Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen geht.

Es wird viel von Gesprächstherapien gesprochen, aber nur durch reden und Gespräche kann man ja nicht nüchtern bleiben und ein alkoholfreies Leben erlernen. Ich bin ein pragmatischer Mensch und daher sind mir konkrete Schritte wichtig. Was genau muss ich tun, um keinen Alkohol mehr zu trinken?

Eine Heilung der Alkoholkrankheit scheint es ja nicht zu geben, denn in vielen Erfahrungsberichten von Alkoholikern kann man vom Rückfallrisiko lesen, was ja dann wieder zu dem früheren Alkoholkonsum führen soll. Das kann ich gedanklich auch verstehen, denn wen ich erst mal wieder angefangen habe mit dem trinken, kann ich auch nicht so schnell wieder aufhören.

Ich versuche ja schon seit langen, mich einer Behandlung meiner Suchterkrankungen zu unterziehen. Ich leide nicht nur an einer Alkoholabhängigkeit, sondern bin auch auf dem besten Weg dahin spielsüchtig zu werden. Eine Behandlung müsste sich dementsprechend auf mehrere Suchtkrankheiten beziehen.

Immer wenn ich es mal geschafft habe, ein paar Tage oder sogar Wochen nicht dem Drang nach Alkohol nachzugeben, komme ich mir so verloren vor, weil mir irgend etwas fehlt. Ich würde da auch schon von einem Verzicht sprechen, denn ich trinke ja auch gern und spiele dann auch gerne an den Automaten. Das ganze kostet natürlich auch viel Geld und eines meiner Motivationen ist es, da eben nicht mehr so viel Geld auszugeben.

Ich habe es auch schon mal mit einer Behandlung beim Psychologen versucht, diesen Drang nicht immer nachgeben zu müssen, aber ein kontrolliertes Trinken oder spielen scheint für mich nicht mehr möglich zu sein. Ich lasse mich dann gehen, bis es nicht mehr geht und das will ich eben nicht mehr.

Therapiemöglichkeiten wegen Alkohol gibt es ja viele, aber die Behandlungsmöglichkeiten bei einer Alkoholsucht müssen ja auch individuell auf mich abgestimmt sein oder? Solche Pauschalbehandlungen finde ich nämlich nicht gut, wo es nur um die allgemeinen Symptome einer Alkoholsucht geht.

Eine Suchterkrankung behandeln stelle ich mir auch eher in Einzelgesprächen vor, wo mir eben praktische Tipps gegeben werden, wie ich wieder ein normales Leben ohne Alkohol erlernen kann und auch meiner Spielleidenschaft nicht mehr nachgeben muss. Es können auch gern alternative Heilmethoden sein.

Nun suche ich hier nach Erfahrungsberichten, wie Wege aus der Sucht gefunden werden können und natürlich eine entsprechende Behandlung, die meiner Situation entspricht.

Alkohol Therapiemöglichkeiten

Da ich mich mit dem Thema Alkoholismus nicht auskenne, möchte ich hier mal nach den Therapiemöglichkeiten wegen Alkohol nachfragen.

Ich kenne nur die zwei Arten

  • ambulante Therapieangebote
  • stationäre Therapieangebote

Ich denke, da wird es aber bei den Behandlungsmöglichkeiten bei Alkoholsucht noch Unterschiede geben, die individuell auf die Hilfesuchenden zugeschnitten sind.

Was ist zum Beispiel der Unterschied zwischen einer normalen Entwöhnungsbehandlung und einer Alkoholbehandlung? Macht es nur die Dauer der Therapie oder welche Merkmale sind auf die unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten ausgelegt?

Alkoholismus Therapie-Erfolg

Letztendlich ist ja der Erfolg einer Therapie ausschlaggebend, die den Betroffenen dann ein alkoholfreies Leben ermöglichen oder ob die alkoholkranken Menschen einen Rückfall nach der Therapie haben und wieder Alkohol trinken.

Ist es eigentlich ratsam immer eine stationäre Therapie zu machen oder wer entscheidet es, ob es nicht doch besser ist, wenn eine ambulante Therapie gemacht wird. Haben die Patienten da ein Mitspracherecht oder obliegt es der Entscheidung von Ärzten und Psychologen, wo bei die Kostenträger ja sicherlich entscheiden können oder?

Alkoholentzug vor der Therapie

Um eine gute therapeutische Behandlung machen zu können, sollten die Patienten ja nüchtern sein. Muss da immer, also nachweislich, eine Entgiftung unter ärztlicher Kontrolle stattfinden? Je nach der Menge des Alkoholkonsums lässt es sich ja doch nicht kontrollieren, ob der Alkoholkonsum wirklich abgestellt wurde. Ich weiß, dass Ehrlichkeit und Vertrauen ein wichtiger Faktor für einen Therapieerfolg ist, aber es geht ja auch nicht um mich.

Habe ich ganz vergessen zu schreiben. Ich suche Hilfe für meinen Bruder, wo ich gerne im Gespräch mit ihm, richtig argumentieren möchte, welche Therapiemöglichkeiten er mal näher ins Auge fassen sollte.

Alkoholismus und Medikamente

Wie ist das eigentlich beim Alkoholismus mit Medikamenten, wenn es zu Entzugserscheinungen kommt. Wird diese Medikamenteneinnahme von einem Arzt kontrolliert oder der Bedarf den Patienten überlassen? Nicht das eine Sucht in eine andere Sucht verlagert wird und am Ende noch eine Medikamentenabhängigkeit entsteht.

Alkoholabhängige Menschen

Wie sollte man mit alkoholabhängigen Menschen umgehen, die nun auch trockene Alkoholiker sind?

Ich bin bei dieser Frage eher unsicher, weil ich auch nichts falsch machen möchte. Ich weiß einfach nicht, wie der Umgang mit alkoholabhängigen Menschen sein sollte. Ich kenne jemand aus unserem Betrieb, der auch kein Geheimnis daraus macht, dass er trockener Alkoholiker ist, sich aber eben auch immer noch als alkoholabhängiger Mensch sieht. Das bedeutet, dass er bei einem Rückfall eben wieder so sein wird, wie er früher während der nassen Zeit, wie er es nennt, gewesen ist.

Ich und auch seine anderen Kollegen wollen natürlich nicht, dass er rückfällig wird. Daher würde ich gern mehr über die Risikofaktoren zum Rückfall bei einem Alkoholiker erfahren. Auf was muss ich achten, damit ich ihm nicht in Gefahr bringen und vor allem auch als normalen Kollegen behandle? Wir gehen ja auch nach Feierabend öfter mal zusammen weg, wobei er sich immer ausschließt. Da habe ich schon mal Bemerkungen, wie der Einzelgänger kommt eh nicht mit oder ihm brauchen wir eh nicht zu fragen, ob er mit kommt, gehört.

Ich finde es nicht richtig, aber er entwickelt sich irgendwie wirklich zum Außenseiter. Allerdings kann ich mir auch vorstellen, das er als Alkoholabhängiger auch nicht unbedingt feiern gehen möchte, wo dann auch Alkohol getrunken wird.

Haben trockene Alkoholiker ein schlechtes Selbstvertrauen oder leiden gar an einer Selbstüberschätzung, wenn es um die Gefahren eines Rückfalls geht? Ich würde ihn ja gern mal fragen, ob er zu einem Treffen nach Feierabend mitkommen würde. Ich kann mir aber auch zwei Antworten vorstellen:

  • nein, ich möchte nicht, weil da Alkohol getrunken wird
  • ja gern, denn ich kann damit umgehen, wenn andere Alkohol trinken

Beide Antworten würden für mich aber eben die Frage aufwerfen, warum er die eine oder andere Antwort gibt. Auf jeden Fall könnte sein Vertrauen mir gegenüber leiden, weil ich frage, ob er mit kommt, obwohl ich weiß dass er ein trockener Alkoholiker ist und zum anderen, bei der zweiten Antwort, ihn unter Druck zu setzen, dass er einfach mitkommt und die Gefahren eines Rückfalls unterschätzt. Solange ist er ja auch noch nicht ohne Alkohol.

Ich habe hier auch über die Rückfallquote bei Suchtkrankheiten gelesen, was ja auch logisch klingt.

Wie verhält man sich einem alkoholabhängigen Menschen gegenüber richtig, ohne ihn zu überfordern, ohne ihn nicht ernst zu nehmen und ohne ihm in einen Rückfall zu treiben?

Stoffgebundene Suchterkrankungen

Wenn es sich um stoffgebundene Suchtmittel handelt, frage ich mich immer wieder, warum für solche Suchtmittel dann noch Werbung gemacht werden darf. Im Prinzip ist es ja Werbung für Drogen, die eben abhängig machen können. Wenn Alkohol eine Droge ist beworben werden darf, warum darf man dann nicht für Heroin oder Kokain werben? Ist doch auch nichts anderes wie eben eine stoffgebundene Droge.

Mich nervt diese Doppelmoral, denn ich habe in meinem Umfeld ein paar Freunde, die leider sehr gerne Alkohol trinken und meiner Meinung auch schon abhängig sind. Leider argumentieren sie auch in dieser Richtig, was in den Medien beworben werden darf, kann nicht schädlich für die Gesundheit sein.

Ich will damit nicht sagen, dass jetzt alle Drogen legalisiert werden sollen, aber diese Doppelmoral verstehe ich nicht. Alkoholismus ist als Krankheit anerkannt, weil Alkohol eben abhängig machen kann. Abhängigkeiten von Heroin und Kokain sind auch anerkannte Krankheiten, aber diese Drogen werden als illegal eingestuft und dürfen nicht beworben werden. Bei Nikotin gibt es noch eine andere Regelung, denn das ist auch eine Droge, aber hier darf nicht geworben werden, obwohl diese Droge legal ist.

Geht es in unserer Gesellschaft wirklich nur noch um die Wirtschaft, die mit legalen Drogen viel Geld verdienen kann oder warum wird hier mit unterschiedlichen Maß gemessen? Die Krankenkassen beziehungsweise die Beitragszahler müssen die Auswirkungen der Abhängigkeitserkrankungen dann bezahlen und die Wirtschaft verdient daran.

Was denkt ihr über solche stoffgebundenen Suchterkrankungen und warum die Politik hier unterschiedliche Maßstäbe ansetzt?

Kostenübernahme Krankenkasse Psychotherapie

Wie muss ich vorgehen, wenn ich eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse für eine Psychotherapie beantragen will?

Ich habe hier etwas von einem Kostenerstattungsverfahren gelesen, woraus ich aber nicht schlau werde. Bedeutet es, dass ich mich vor der therapeutischen Behandlung mit der Krankenkasse in Verbindung setzen muss, um so eine Kostenübernahme zu bekommen?

Ich stehe ja noch ganz am Anfang meiner Einsicht, dass ich alkoholabhängig bin und versuche es momentan noch alleine, den Alkohol abzusetzen. Das gelingt aber nur bedingt und gerade an den Wochenenden habe ich da große Probleme.

Ich trinke eigentlich aus zwei Gründen.

  • wenn ich alleine bin und dann Langeweile aufkommt, greife ich zum Alkohol.
  • Wenn ich mit meinen Freunden zusammen ausgehe, ist auch der Alkohol immer dabei.

Kassenzugelassene Psychotherapeuten

Bei den gesetzlichen Krankenkassen bedeutet das wohl, dass es sich bei den kassenzugelassene Psychotherapeuten um eine Kostenübernahme handelt, aber auch hier muss man sich wohl vorher darum kümmern, dass die Krankenkasse dann auch die Psychotherapie bezahlt.

Ich bin ja gesetzlich versichert, aber so richtig sehe ich da nicht wirklich durch. Ich habe auch Angst, wenn ich zu meinen Arzt gehe, dass ich dann erst einmal zu einer stationären Entgiftung geschickt werde. Das möchte ich aber gerne umgehen und gleich eine Psychotherapie bei einem Psychotherapeuten machen.

Gibt es da Möglichkeiten oder bin ich da zu blauäugig und muss den normalen Weg über einen Arzt, mir dann eine Überweisung zum Psychologen geben lassen, was dann aber auch der Krankenkasse zur Kostenübernahme vorgelegt werden muss?